Schematische Beispielabbildung zum Wissensartikel „Mondmeteoriten“
Eigene thematische BeispielabbildungSchematisch und KI-generiert – zur Veranschaulichung der Erklärung, keine Produktabbildung und kein Ersatz für eine wissenschaftliche Probe.

Für alle, die es genau wissen möchten

Ausführlich erklärt

Starke Einschläge können Mondgestein über die Fluchtgeschwindigkeit beschleunigen. Nach einer Zeit im Weltraum kreuzt ein kleiner Teil die Erde.

Mondmeteoriten umfassen Hochlandbrekzien, Marebasalte und Mischbrekzien; ihre Herkunft wird durch Mineralogie, Chemie und Isotopenvergleiche gestützt.

Klasse
planetarer Achondrit

Andere Proben als die Apollo-Sammlung

Meteoriten können zufällige, weit verstreute Regionen des Mondes beproben. Ein einzelnes Stück lässt sich meist nicht sicher einem konkreten Krater zuordnen.

Wie Mondgestein erkannt wird

Die Bestimmung stützt sich auf Mineralchemie, Spurenelemente, Sauerstoffisotope, Edelgase und den Vergleich mit Proben der Apollo- und Luna-Missionen. Erst die Übereinstimmung vieler Messungen macht die Mondherkunft belastbar.

Mondmeteoriten können helle Hochlandbrekzien, dunklere Marebasalte oder Mischbrekzien sein. Viele wurden durch zahlreiche Einschläge zerbrochen, verschweißt und erneut ausgeworfen; ihr Gefüge ist daher oft komplexer als das eines einzelnen ursprünglichen Lavastroms.

Auswurf, Reise und zufällige Probenahme

Ein großer Einschlag beschleunigt Mondgestein über die Fluchtgeschwindigkeit. Fragmente können direkt oder nach einer Zeit in Erdumlaufbahn auf die Erde treffen. Ihre kosmische Bestrahlung dokumentiert Teile dieses Weges.

Anders als Missionsproben stammen Mondmeteoriten aus zufälligen Orten der gesamten Mondoberfläche. Meist lässt sich kein einzelner Krater sicher nennen, doch genau diese breite Probenahme erweitert das Bild über die wenigen bemannten Landeplätze hinaus.

Kurz & einfach

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Durch Einschläge vom Mond ausgeworfenes Gestein, das später die Erde erreichte.
  • Starke Einschläge können Mondgestein über die Fluchtgeschwindigkeit beschleunigen. Nach einer Zeit im Weltraum kreuzt ein kleiner Teil die Erde.
  • Mondmeteoriten umfassen Hochlandbrekzien, Marebasalte und Mischbrekzien; ihre Herkunft wird durch Mineralogie, Chemie und Isotopenvergleiche gestützt.

Quellen & Redaktion

Quellen & Datenbanken

Redaktionell paraphrasierte Vorbefüllung, Stand 12.08.2026. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine weiterführende fachliche Prüfung.