
Für alle, die es genau wissen möchten
Ausführlich erklärt
Mesosiderite enthalten ungefähr vergleichbare Anteile von Eisen-Nickel-Metall und silikatischem Bruchmaterial. Die Silikate ähneln oft basaltischen und tiefen Gesteinen differenzierter Asteroiden.
Ihr brekziiertes Gefüge weist auf heftige Kollision, Durchmischung und spätere thermische Entwicklung hin.
- Gefüge
- metallreiche Brekzie
Keine Pallasite
Während Pallasite meist einzelne Olivinkristalle im Metall zeigen, bestehen Mesosiderite aus komplex gemischten Gesteinsfragmenten und Metall. Die Unterscheidung ist petrographisch, nicht bloß optisch.
Eine Impaktbrekzie aus zwei Welten eines Asteroiden
Mesosiderite mischen basaltische und tiefer gebildete Silikatgesteine mit Eisen-Nickel-Metall. Dafür mussten Material aus Kruste und metallreichem Inneren durch große Kollisionen zusammengeführt werden.
Viele Proben wurden nach der Mischung noch langsam abgekühlt und thermisch verändert. Das erklärt, warum ihre Entstehung nicht nur ein einzelner Einschlag, sondern eine mehrstufige Geschichte ist.
Gefüge und Untergruppen
Metall und Gesteinsfragmente können fein bis grob gemischt sein. Die silikatische Komponente enthält häufig Pyroxen und Plagioklas und zeigt Beziehungen zu basaltischen Achondriten, ohne dass Mesosiderite einfach HED-Meteoriten mit Metall wären.
Petrologische und chemische Untergruppen ordnen unterschiedliche Silikattypen und Metamorphosegrade. Die genaue Bestimmung gehört in die Petrographie und Laboranalyse.
Kurz & einfach
Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Brekziierte Stein-Eisen-Meteoriten aus gemischtem Krustenmaterial und Metall.
- Mesosiderite enthalten ungefähr vergleichbare Anteile von Eisen-Nickel-Metall und silikatischem Bruchmaterial. Die Silikate ähneln oft basaltischen und tiefen Gesteinen differenzierter Asteroiden.
- Ihr brekziiertes Gefüge weist auf heftige Kollision, Durchmischung und spätere thermische Entwicklung hin.
Quellen & Redaktion
Quellen & Datenbanken
Redaktionell paraphrasierte Vorbefüllung, Stand 12.08.2026. Die verlinkten Quellen ermöglichen eine weiterführende fachliche Prüfung.
